Ried Kalvarienberg

Appellation: Kamptal DAC Riedenwein
Ried: Schönberger Kalvarienberg
Rebsorte: Grüner Veltliner

Der weit in das Tal ragende Bergkegel Kalvarienberg beeinträchtigt nicht nur den Flusslauf des Kamps, sondern schließt auch die Kessellage des Ortes Schönberg nach Norden hin ab. Diese Schutzwirkung vor kühlen Winden resultiert in einer einzigartigen Ausprägung des pannonisch beeinflussten Kleinklimas und somit hoher Temperaturen während des Tages. Der angrenzende Kampfluss lässt die Nächte dagegen stark abkühlen. Dieser enorme Gegensatz und die südlich ausgerichteten Terrassen auf Verwitterungsboden aus Silikatgestein und teils meterdicken Auflagen von verschwemmten Lösslehm, lassen hier außerordentlich reife und druckvolle Weine entstehen.

Boden: Verwitterungsboden aus Silikatgestein, verschwemmter Lösslehm
Seehöhe: 240-310 Meter
Ausrichtung: Süd
Alter der Reben: 50 bis 60 Jahre
Pflanzdichte: 3000 bis 4000 Stöcke/ha
Erziehungsform: Guyot

Ertrag: 2500 l/ha
Lese: Mitte Oktober
Verarbeitung: kurze Maischestandzeit
Gärung und Ausbau: 500 Liter Holzfässer
Abfüllung: 10 Monate nach der Ernte

Trinktemperatur: 12°C
Speisenempfehlung: vielseitiger Begleiter, geräucherter Fisch, klassische österreichische Küche wie Wiener Schnitzel, Backhuhn oder Tafelspitz, Schweinsbraten, Wild, asiatische Küche

Jahrgang 2019:
93 Punkte Falstaff
92+ Punkte A la Carte

Jahrgang 2018:
2. bester Grüner Veltliner weltweit (1. Platz Jahrgang 2018) – Vinaria & Winestate Magazine
5 Gläser (95 bis 100 Punkte) wein.pur
92 Punkte Falstaff
91 Punkte A la Carte
Sieger „Große Hämmer“ Vinothek Alte Schmiede Schönberg

Jahrgang 2017:
92 Punkte Falstaff
92 Punkte A la Carte
Sieger „Große Hämmer“ Vinothek Alte Schmiede Schönberg

Jahrgang 2019:
A la Carte: helle Farbe, intensive Nase, Einlegegewürze, kandierte Orange und Grapefruit, opulenter Wein, lebendige, balancierte Textur, fruchtiger, feiner Schmelz im Abgang, gute Länge, Kumquats im Rückaroma, Potenzial

Jahrgang 2018:
Wolfgang Wachter, Vinaria: Dicht, kündigt Kraft an, Fichtennadeln, dunkle Blüten, Beerenfrucht, gelber Apfel, mit Luft Ananas; auch im Geschmack ätherische Ader, kraftvoll, Schmelz, anfänglich fast barocke Formen, gewinnt mit Luft an Präzision, große Länge, getragen von Würze und dunkler Frucht, Würze klingt lange nach, der schwere Boden prägt den Wein. Reserven!
Falstaff: Mittleres Gelbgold, Silberreflexe. Zarte Holzwürze, reife gelbe Tropenfrucht unterlegt, dezentes Karamell, floraler Touch unterlegt. Komplex, sehr kraftvoll, extraktsüße Textur, feine gelbe Tropenfrucht, würzig im Abgang, mineralischer Nachhall, gutes Enwicklungspotenzial, zarter Kokostouch im Rückgeschmack.

Jahrgang 2017:
A la Carte: jugendliche Farbe, nuanciertes Bukett, kandierte Orange und Birne, Antipasti-Noten, Kräuter, körperreich, harmonischer Trinkfluss, fruchtig-pikanter Abgang, lang anhaltend, Physalis und Grapefruit im Nachhall
Falstaff: Mittleres Gelbgrün, Silberreflexe. Mit etwas Blütenhonig unterlegte reife Tropenfrucht, dezent nach Mango, kandierte Orangenzesten. Saftig, elegant, zarter Vanilletouch, gelbe Tropenfrucht im Abgang, bereits gut antrinkbar, guter Speisenbegleiter.

Weindatenblatt
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